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Der Eisbär

D 98, Regie: Til Schweiger, Granz Henman; mit Til Schweiger, Karina Krawcyk u. a.; 90 Min.

Til Schweiger ist cool! Wissen wir! Til Schweiger wäre gerne Bruce Willis. Wissen wir auch! Und jetzt sehen wir es auch. Bruce Schweiger spielt einen Mann, der so cool ist, daß er wie jenes Tier heißt, das sich in polarer Kälte am wohlsten fühlt: Bruce Schweiger ist „Der Eisbär“. Und natürlich ist er Profikiller mit schicker Designerknarre, und natürlich hat er Probleme (den Falschen gekillt), und natürlich ist er eigentlich ein Guter, und natürlich trifft er eine tolle Frau, und natürlich legen sie ihre Probleme zusammen, und natürlich werden sie beide gejagt. Diesmal hat Bruce Schweiger auch noch Regie geführt und natürlich dafür gesorgt, daß „Der Eisbär“ so ähnlich wie Tarantino aussieht, so eine deutsche Variante von „True Romance“ (“Die härteste Romanze aller Zeiten“). Bei der hat Tarantino zwar nur das Drehbuch geschrieben, aber immerhin hat Action- Spezialist Tony Scott inszeniert. Nun, Schweiger ist nicht Willis, und er ist auch kein Scott. Der Film bietet zwar ein paar nette Szenen und Überraschungen, aber keine echte Geschichte. Trotzdem, mach weiter, Til. Wir wissen ja, wo du hin willst.

Astra, CinemaxX Colosseum, CinemaxX Potsdamer Platz, CineStar, Gropius Passagen, Kinowelt Friedrichshain, Kinowelt Spreehöfe, Kosmos, Rollberg, Thalia, Titania Palast, Royal Palast, Sojus, Zoo Palast

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