■ Datenschutz: Gegen Mega-Register
Saarbrücken (AFP) – Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Alfred Einwag, hat Bedenken gegen CDU-Pläne geäußert, zur besseren Bekämpfung der Kriminalität mehrere Datenregister zusammenzulegen. Dabei müßten die Datenschutzregelungen streng beachtet werden, mahnte Einwag. Die zentrale Frage sei: „Wer darf für welche Zwecke in welchem Verfahren auf ein solches zentrales Register zugreifen.“ Die derzeit geltenden Bestimmungen müßten im wesentlichen beibehalten werden. Für eine Vernetzung der Datenregister sei jedoch in jedem Fall eine Gesetzesänderung nötig.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen