: Das Recht, anders zu sein
Die Geschichte der Enttabuisierung und Entdiskriminierung von Homosexualität in Europa beginnt 1791. Damals wurde in Frankreich als erstem europäischen Land zumindest das völlige Verbot männlicher Homosexualität gestrichen. Andere Staaten wie Belgien, Luxemburg, die Niederlande und Spanien liberalisierten ihre Gesetze wenige Jahre danach. Finnland tat diesen Schritt erst 1971. Heute ist die Gesetzgebung, die Lesben und Schwule betrifft, in den einzelnen europäischen Ländern höchst unterschiedlich. Für EG und Europarat hat das Thema nur geringe Priorität. Aber von Stockholm bis Istanbul, von Dublin bis Moskau organisieren sich Lesben und Schwule, um für gleiche Rechte zu kämpfen — mit unterschiedlichem Erfolg, wie die heutige Eurotaz zeigt.
TAZ-BERLIN
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