: DVU tritt an
Die rechtsextremistische Deutsche Volksunion (DVU) will an der Bürgerschafts-Neuwahl teilnehmen. Das kündigte DVU- Bundessprecher Bernd Dröse an. Die DVU ist bereits in den Landesparlamenten von Bremen und Schleswig-Holstein vertreten, konnte sich dort aber kaum profilieren. In Bremen hat die Partei nur noch Gruppenstatus, nachdem einige Abgeordnete nach internen Streitereien die Fraktion verlassen hatten. In Kiel macht sie derzeit allein durch den Streit zwischen DVU-Chef Frey und dem Fraktionsvorsitzenden Stawitz auf sich aufmerksam.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen