■ DROGEN: Heckelmann will Dealer abschieben
Berlin. Innensenator Heckelmann (CDU) will ausländische Drogenhändler »schnellstmöglich und konsequent« abschieben. Wie er gestern erklärte, liege »das Dealen mit Drogen zu einem hohen Anteil fest in der Hand von Ausländern«. Eine Abschiebung ist nach seiner Auffassung »ein von der Bevölkerung getragener und richtiger Schritt«. Er stelle einen wesentlichen Beitrag zur Entspannung des politischen Klimas in der Bundesrepublik dar. Die konsequente gesellschaftliche Ablehnung der Droge, die strafrechtliche Ahndung des Handels und des Gebrauchs im Einklang mit der Abschiebung derjenigen Ausländer, die mit der Verelendung ihren Profit machen wollten, bezeichnete Heckelmann als »einzige Möglichkeit, dem Vormarsch der Sucht Einhalt zu gebieten«.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen