piwik no script img

■ DIW-VorschlagEin Jahr Solipause

Hamburg (AFP) – Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Bundesregierung aufgefordert, den Solidaritätszuschlag von 7,5 Prozent für ein Jahr auszusetzen. DIW-Präsident Lutz Hoffmann schrieb in Bild am Sonntag, die beschlossene Wiedereinführung des Solidaritätszuschlags zum 1. Januar 1995 und die gleichzeitig erstmals fälligen Beiträge zur Pflegeversicherung schmälerten die Kaufkraft der Verbraucher zusammen um mehr als 40 Milliarden Mark.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen