piwik no script img

DIW: Nach dem Jahr 2000 Entspannung

Die Lage auf dem Berliner Arbeitsmarkt wird sich nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erst nach dem Jahr 2000 verbessern. Von da an sei mit einem Beschäftigungsaufbau und einer Entspannung am Arbeitsmarkt zu rechnen, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Instituts. Im Jahr 2000 würden den rund 1,72 Millionen Erwerbstätigen etwa 200.000 Arbeitslose gegenüberstehen. Im Jahr 2005 wird es nach DIW-Berechnung 1,73 Millionen Arbeitnehmer und 180.000 Erwerbslose geben. Zur wirtschaftlichen Leistung heißt es: „Für den Zeitraum 1993 bis 2000 ist ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von drei Prozent zu erwarten.“ Ein Problem sei, daß Berlin vor einem Bedeutungsverlust als Industriestandort stehe. Dies sei nicht unbedingt großstadttypisch.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen