piwik no script img

DIE MAUERN DES TRAUMES

DIE MAUERN DES TRAUMS

legen sich manchmal an die Brust

und jählings versteht man,

daß der Traum eine verirrte Liebe ist,

eine Art der Liebe, die offen blieb.

Und es zählt nicht, sie zurückgewinnen zu wollen,

auch nicht im Schlaf zu lieben,

denn die Liebe, wenn sie vorübergeht,

befreit sich von uns,

wie der Wind vom Baum

oder die Nacht von der fast wortlosen Geste

ihrer Stunden.

Sie befreit sich, umgeben von Mauern.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen