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DDR stoppt Sondermüll aus West-Berlin

Schon vom kommenden Monat an will die DDR keinen Sondermüll aus West-Berlin mehr für ihre Deponie in Vorketzin südwestlich der Stadt annehmen, teilte die DDR-Gesellschaft Intrac gestern abend der Berlin-Consult mit. Die praktische Aufkündigung des bis Ende 1994 geschlossenen Vertrages basiere auf einem Beschluß des DDR-Ministerrates vom 13. Januar, teilte Verkehrssenator Wagner mit. Der Senat will nach seinen Angaben bei der DDR-Regierung gegen diesen „Vertragsbruch“ protestieren. Auf die Deponie Vorketzin wurden im vergangenen Jahr 25.000 Tonnen Sondermüll geliefert, darunter giftige Chemie- und Industrieabfälle.

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