: DC9-Abschuß nicht bei Nato-Manöver
Rom (taz) - Der Generalsekretär der Nato, Manfred Wörner, hat in einer Pressekonferenz anläßlich seines Besuchs beim italienischen Staatspräsidenten Fran?esco Cossiga „ausgeschlossen, daß zu dem Zeitpunkt, an dem im September 1980 über der italienischen Insel Ustica eine DC9 abgeschossen wurde, im fraglichen Raum Manöver im Gang waren“. Nicht ausschließen wollte Manfred Wörner jedoch, daß unter Umständen „Flugzeuge eines Allianz-Mitglieds im betreffenden Gebiet Übungen durchgeführt haben“. Wörner betonte, daß die italienischen Behörden „nur gelegentlich Anfragen wegen des Vorfalls“ bei der Nato gestellt hatten, gestand danach jedoch ein, daß es „in irgendeiner Form auch eine Nato-interne Untersuchung“ über den fraglichen Abschuß gegeben habe. Warum dieser Bericht bis heute geheim ist, vermochte Generalsekretär Wörner nicht zu sagen. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ist jedoch klar, daß die DC9 durch ein Nato-Geschoß vom Himmel geholt worden war. Niemand der 81 Personen, die damals an Bord waren, hatte den Absturz überlebt.
Umverteilung gegen rechts
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