: Christo wirbt für Verpackungsprojekt
Berlin. Der Verpackungskünstler Christo wirbt weiter für sein Lieblingsprojekt, den Reichstag zu verhüllen. Dafür will er sich im Mai direkt an Bundestagsabgeordnete in Bonn wenden, teilte gestern Bundessenator Radunski mit, der Christo unterstützt. Die Bonner Ausstellung des Christo-Modells laufe seit einer Woche erfolgreich, hieß es. Christo, der unter anderem ein Stück der australischen Küste verhüllte und einen 40 Kilometer langen Nylon-Zaun quer durch Kalifornien spannte, will den Reichstag schon seit über 20 Jahren verpacken. Die Kosten von sechs bis sieben Millionen Dollar würde er selbst tragen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen