: Chinesen verurteilen Tibeter
Zehn Tibeter, unter ihnen auch mehrere Mönche, sind von chinesischen Gerichten in Lhasa zu Haftstrafen zwischen drei Jahren und lebenslänglich verurteilt worden. Das meldete gestern die chinesische Nachrichtenagentur 'Xinhua‘. Die Zehn sollen sich am 5.März, dem 30.Jahrestag des tibetischen Aufstands gegen die chinesische Herrschaft, an antichinesischen Kundgebungen beteiligt haben. Chinesische Truppen zerschlugen die Demonstration und erschossen dabei ca. 60 Menschen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen