piwik no script img

■ ChinaGegen Pornographie

Peking (AFP) – Die chinesischen Behörden wollen eine neue Kampagne im Kampf gegen die sich weiter ausbreitende Pornographie starten. Das berichtete am Mittwoch die Volkszeitung. Auf einer Sitzung der Regierung sei am Montag eine „Erfolgsbilanz“ der Aktionen des Jahres 1992 vorgelegt worden, berichtete das Blatt weiter. Demnach wurden im vergangenen Jahr in ganz China mehr als zehn Millionen Bücher und zwei Millionen Kassetten mit pornographischem Inhalt konfisziert. Über fünftausend Druckereien seien durchsucht und mehr als dreitausend „Kriminelle“ festgenommen worden, so die Volkszeitung.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen