■ China: Mehr Hinrichtungen
Peking (AP) – Die Gefangenenhilfsorganisation amnesty international hat einen sprunghaften Anstieg der Todesurteile und Hinrichtungen in China festgestellt. Im vergangenen Jahr wurden mindestens 1.890 Todesurteile verhängt, Gewährsleute schätzten diese Zahl auf mehr als 5.000. Mehr als die Hälfte der Todesurteile des Jahres 1992 seien im Zusammenhang mit Rauschgiftkriminalität ergangen. In vielen Fällen seien den Hingerichteten ohne deren vorherige Eiwilligung Organe zur Transplantation entnommen worden.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen