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Chile will nicht bei Todesfällen ermitteln

Santiago (afp) - Der Oberste Gerichtshof Chiles hat es am Samstag abgelehnt, Sonderrichter mit Ermittlungen zu den jüngsten gewaltsamen Todesfällen von fünf Oppositionellen zu benennen. Verwandte der Oppositionellen hatten die offiziellen Versionen zu den Todesfällen in Zweifel gezogen und den Verdacht geäußert, Sicherheitskräfte könnten für ein „Verschwinden“ ihnen unbequemer Gegner gesorgt haben. Zwei der Toten - Cecilia Magni und Raul Pellegrin - waren mutmaßliche Mitglieder der linksgerichteten Guerrilla -Bewegung „Patriotische Front Manuel Rodriguez“ (FPMR). Nach offiziellen Angaben wurden sie tot in einem Fluß treibend aufgefunden, nachdem sie am 21.Oktober an einem Überfall auf eine Polizeiwache im Süden Chiles teilgenommen hatten.

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