■ Chaostage: Billige Vorwürfe
Berlin (dpa) – Der stellvertretende Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Lüder (FDP), hält die Vorwürfe der Bundesregierung in Zusammenhang mit den Punk-Krawallen in Hannover für unangebracht. „Es ist billig, wenn die Bundesregierung die Sicherheitsbehörden entsprechend ihrem Parteibuch kritisiert.“ Er habe den Eindruck, solche Schuldzuweisungen gebe es nur bei Vorfällen in SPD-regierten Ländern, sagte der FDP-Politiker. Lüder forderte die Bundesregierung auf, gemeinsam mit allen Bundesländern über die Gewaltbekämpfung nachzudenken.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen