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CDU–Kohle–Politik gegen Bangemann

Düsseldorf (taz) - Die nordrhein–westfälische CDU will die Kohle–Politik von Bundeswirtschaftsminister Bangemann zu Fall bringen. Einen Tag vor der energiepolitischen Debatte im Düsseldorfer Landtag sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU–Landtagsfraktion, Christa Thoben, vor Journalisten, „für das Konzept von Bangemann“, den Kohlepfennig abzubauen, „wird es im deutschen Bundestag keine Mehrheit geben“. Bangemanns in der letzten Woche geführten Einzelgespräche, seien ein „Aufgalopp“ ohne ausreichende Perspektive für den Bergbau. Für Frau Thoben ist nun die CDU richtiger Ansprechpartner der Bergarbeitergewerkschaft, denn die SPD falle nach ihren Ausstiegsbeschlüssen zur Kernenergie als „ernstzunehmender Gesprächspartner aus“. Die heimische Kohle sei „zwingend auf den Verbund von Kohle und Kernenergie angewiesen“. In einem der taz vorliegenden Brief an alle SPD–Mitglieder der Recklinghauser–Kreistagsfraktion hat sich unterdessen der Fraktionsvorsitzende Horst Niggemeier, zugleich Pressesprecher der IGBE und SPD–Bundestagsabgeordneter, gegen die These gewandt, daß die Kohle durch Kernenergie verdrängt werde. Dieses von den Grünen benutzte „Totschlagargument“ sei „belegbar falsch“, schreibt Niggemeier. Sein Parteivorsitzender Jochen Vogel hatte auf dem Bochumer SPD–Parteitag demgegenüber erklärt, daß jedes neue Kernkraftwerk das „Todesurteil für zwei bis drei Zechen bedeute“. js FORTSETZUNGEN VON SEITE 1

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