■ CDU: Kritik an Kohl
München (AP) – CDU-Präsidiumsmitglied Geißler und der Bundestagsabgeordnete Würzbach haben Kanzler Kohl den Verzicht auf den Parteivorsitz empfohlen. Geißler warf Kohl im Nachrichtenmagazin Focus vor, er habe Generalsekretär Peter Hintze „zum Geschäftsführer degradiert“. Der stellvertretende Parteichef Heinz Eggert habe „im Ansatz recht“ mit seiner Forderung nach Trennung der Ämter. Würzbach sagte den Kieler Nachrichten, in schweren Zeiten sollten schwere Lasten auf mehrere Schultern verteilt werden. Ein Verzicht auf den Parteivorsitz „würde dem Helmut Kohl als Bundeskanzler gut tun und auch der Partei“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen