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CDU will „Haus des Lehrers“ kaufen

■ Entscheidung erst nach der Bundestagswahl im Oktober

Das „Haus des Lehrers“ am Alexanderplatz ist als neue Bundesgeschäftsstelle der CDU ins Gespräch gekommen. Nach Zeitungsberichten prüfen die Christdemokraten zur Zeit, ob sie dem Land Berlin das zwölfgeschossige Haus in Mitte mit dem 125 Meter langen Bildfries abkaufen sollen.

Das Haus am Alexanderplatz 4 steht seit mehr als vier Wochen leer. Bislang war dort die Senatsverwaltung für Schule untergebracht. Diese mußte sich jedoch nach einem neuen Domizil umschauen, nachdem der Senat im vergangenen Sommer beschlossen hatte, den Komplex zu verkaufen.

Für die CDU soll der 56 Meter hohe Büroturm aus vielen Gründen ein interessantes Objekt sein. Das Haus verfügt über repräsentative Räume und liegt im Zentrum der Stadt. Außerdem gehört zu dem Komplex die Kongreßhalle am Alexanderplatz. Ähnlich wie die „Unions-Säle“ am Konrad- Adenauer-Haus in Bonn könnte die Kongreßhalle für Großveranstaltungen der Partei genutzt werden.

Ob die Union das zwischen 1961 und 1964 nach Plänen des Ostberliner Chef-Architekten Hermann Henselmann am Standort des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Lehrervereinshauses erbaute Haus kaufen wird, soll kurz nach der Bundestagswahl am 16. Oktober entschieden werden. Die Christdemokraten wollen erst einmal abwarten, wieviel Geld sie aus der Wahlkampfkostenerstattung erhalten.

Außerdem wird im Büro von CDU-Generalsekretär Peter Hintze auch noch über eine Alternative zum „Haus des Lehrers“ nachgedacht. Um welches Berliner Gebäude es sich dabei handelt, ist zur Zeit nicht bekannt. Wie aus der CDU-Zentrale in Bonn verlautet, soll dieses Gebäude einer privaten Investorengruppe gehören. ADN

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