: CDU will Diäten-Transparenz
„Mehr Transparenz“ bei den Abgeordnetendiäten und den Minister-Renten, fordert Hamburgs CDU-Parteichef Dirk Fischer. Alle Politiker-Bezüge während und auch nach der Amtszeit müßten in einem eigenen Gesetz geregelt werden, erklärte Fischer am Wochenende gegenüber dpa. „Nicht einsehbar“ sei es vor allem, wenn die Minister mancher Bundesländer schon nach einem Amtstag Anspruch auf ihr „Höchstruhegeld“ hätten, während der gewöhnliche Abgeordnete dafür 18 Jahre die Bank drücken müßte.
Außerdem sollte, nach Fischers Vorstellungen, das gegenwärtig zwischen 50 und 55 Jahren liegende Pensionsalter auf das eines durchschnittlichen Arbeitnehmers angehoben werden. Eine Frühverrentung ausgedienter Polit-Funktionäre dürfe nur infrage kommen, wenn kein anderes Einkommen bestehe. mac
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen