: CDAK gegen „neuen Atom-Kolonialismus“
Mainz (taz) - Die Christlichen Demokraten gegen Atomkraft (CDAK) werfen bundesdeutschen Atomfirmen „eine neue Form von Kolonialismus“ in der DDR vor. Der neue CDAK-Vorsitzende Johannes Viethen (26) sagte gestern in Mainz, man dürfe nicht, wie die Atomlobby plane, die „DDR endgültig in die atomare Sackgasse führen“, indem man dort alte AKWs durch neue ersetzt. Vielmehr müsse in der DDR an Stelle der bisherigen „Energieverschwendungsbilanz eine konsequente Nutzung aller Einsparungsmöglichkeiten“ treten. Dafür biete eine „ökologisch und sozial geprägte Marktwirtschaft die besten Voraussetzungen“, so Viethen. Der neue CDAK-Chef Viethen kommt aus den Reihen der BIs gegen das stillgelegte Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich bei Koblenz.
jow
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