piwik no script img

■ BurundiBericht vorgelegt

Brüssel (AFP) – Eine internationale Kommission hat die Verantwortlichen für den gescheiterten Staatsstreich in Burundi vor zehn Monaten benannt, bei dem der von der Hutu-Mehrheit frei gewählte Präsident Melchior Ndadaye getötet wurde. „Die Mehrheit der Militärhierarchie und der Streitkräfte“ sei in den Putschversuch verwickelt gewesen, heißt es in dem Bericht, der gestern in Brüssel vorgelegt wurde. Nach dem Putschversuch im Oktober 1993 waren bei Kämpfen zwischen Hutu und Tutsi rund 50.000 Menschen getötet worden.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen