piwik no script img

■ Bundesratsinitiative gegen OzonBonn soll Verordnung vorlegen

Potsdam (AP) – In einer gemeinsamen Bundesratsinitiative fordern Brandenburg und Sachsen-Anhalt von der Bundesregierung bis Mai 1995 eine Ozonrahmenverordnung. Sollte der Bund bis zu diesem Zeitpunkt keine Regel erlassen, würden die Länder eine eigene Verordnung erarbeiten, sagte der Potsdamer Verkehrsminister Hartmut Meyer gestern nach einer Sonderkonferenz zum Thema Ozon mit seinem Magdeburger Amtskollegen Jürgen Heyer. Die Länderverordnung werde Maßnahmen wie Geschwindigkeits-, Verkehrs- und Produktionsbeschränkungen enthalten. Eine solche Regelung sollte gleichlautend für Berlin erlassen werden, forderte er. Die bisherigen Ozonverordnungen in Hessen und Schleswig-Holstein seien „rechtlich problematisch“, da weder Straßenverkehrsordnung noch Bundesimmissionsschutzgesetz hierfür juristisch ausreichten. Deshalb sei das Tempolimit in Hessen während des Ozonalarms gesetzlich nicht bindend gewesen. Die jährliche Ozonzunahme in Brandenburg liegt dem Potsdamer Umweltministerium zufolge bei zwei bis drei Prozent.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen