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„Bund Freier Demokraten“

Berlin (dpa) - Als „Bund Freier Demokraten“ werden die liberalen DDR-Parteien LDP, Ost-FDP und Deutsche Forumpartei (DFP) gemeinsam in die Wahl zur Volkskammer am 18. März ziehen. Die Bonner FDP will dabei erhebliche finanzielle und organisatorische Hilfestellung leisten. Das Wahlkampfbündnis wurde am Montag in West-Berlin von den Vorsitzenden der drei Parteien unterzeichnet. Auch der Bonner Vorsitzende der Freidemokraten Otto Graf Lambsdorff und Fraktionschef Wolfgang Mischnick, die bei den Verhandlungen Hilfestellung geleistet hatten, unterschrieben das Abkommen. Zur Organisation des liberalen Wahlkampfes soll ein gemeinsamer zentraler Koordinierungsausschuß eingesetzt werden, dessen Vorsitz Wolfgang Mischnick auf Wunsch der DDR-Parteien übernommen hat.

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