: Bulgariens Opposition macht Druck
Sofia (afp) - Die bulgarische Opposition hat die Kommunistische Partei bei den Gesprächen am Runden Tisch am Mittwoch aufgefordert, „unverzüglich“ ihre Parteiorganisationen in Betrieben und Verwaltung aufzulösen, berichteten westliche Korrespondenten. Die KP-Zellen in den Betrieben stellten ein „Element des totalitären Regimes“ und „ein Hindernis für freie Wahlen“ dar, sagte Schelio Schelew, Sprecher des Oppositionsbündnisses „Union der demokratischen Kräfte“. Durch sie würde die Opposition bei den Wahlen behindert.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen