: Bürgerschaft will schneller nach Berlin
Die Hamburger Bürgerschaft sparte gestern die grün-rote Kontroverse um den Transrapid aus. Bürgermeister Ortwin Runde (SPD) hatte sich jüngst für den Transrapid ausgesprochen und dafür Schelte von der GAL bekommen. Gestern stellte er klar, daß für den Senat weiterhin der Koalitionsvertrag gelte: Hamburg widersetze sich dem Transrapid nicht, wenn der Bund die gesetzlichen Grundlagen schaffe und der Haushalt nicht belastet werde. Der verkehrspolitische Sprecher der GAL, Martin Schmidt, erklärte, ihn interessiere vor allem, wann es endlich eine schnelle ICE-Verbindung nach Berlin gehe. Für die SPD-Fraktion forderte deren Verkehrsexpertin Barbara Duden gestern, „eine Hochgeschwindigkeitsverbindung nach Berlin – wenn nicht der Transrapid, dann der ICE“. smv
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen