■ Buchenwald: Polizei im Visier
Gera (dpa) – Wegen der Polizeipannen beim Einsatz gegen Skinheads in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald laufen jetzt strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen vier Polizisten. Es werde der Verdacht der Strafvereitelung im Amt untersucht, teilte die Staatsanwaltschaft Gera gestern mit. Die Beschuldigten sind Angehörige der Polizeidirektion Saalfeld. Gegen elf Polizisten laufen Disziplinarverfahren. Ende Juli hatten 22 Rechtsradikale die Gedenkstätte mit „Sieg Heil!“-Rufen geschändet. Einer Mitarbeiterin war mit Verbrennung gedroht worden. Die Polizei hatte die Randalierer nach Personalienfeststellung wieder freigelassen.
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