■ Briefbomben: Einfach zuviel passiert
Hamburg (dpa) – Das Opfer des Lübecker Briefbombenanschlags, Thomas Rother, hat ein hartes Durchgreifen gegen rechte Gewalt gefordert. „Früher wäre mir das nie über die Lippen gegangen“, sagte der SPD-Fraktionsgeschäftsführer im Lübecker Rathauses dem ARD-Magazin Panorama. Er sei immer der Meinung gewesen, man müsse sich politisch mit „diesen Leuten auseinandersetzen, aber es ist einfach zuviel passiert“. Rother hatte sich durch die Briefbombe schwere Brandverletzungen zugezogen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 180 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen