: Breuer: Kein Filz
Kein neuer Filz in Bremerhavens SPD. Das erklärte gestern der Unterbezirksvorsitzende der Partei. Siegfried Breuer. Am Freitag hatte der Bremerhavener CDU- Bürgerschaftsabgeordnete die Bewerbung des langjährigen SPD- Stadtverordneten Christian Bruns zum Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbausgesellschaft (Stäwog) als neuen Filzfall gebrandmarkt. Breuer dazu: „Chirstian Bruns hat sich an einer öffentlichen Ausschreibung beteiligt und ist einer von mehreren Kandidaten. Das ist eine ganz normale Geschichte, die mit Filz nichts zu tun hat.“ Eine Entscheidung über den neuen Stäwog-Geschäftsführer soll heute getroffen werden. Auch in eigener Sache wehrte sich Bruns gestern. Teiser hatte auch ihm vorgeworfen, mit SPD-Beziehungen 2. Geschäftsührer der Arbeitsförderungs-Gesellschaft in Bremerhaven geworden zu sein. Breuer: „Auch ich habe mich mit anderen auf eine Stelle beworben, die öffentlich ausgeschrieben worden ist. Und es gab eine reguläre Anhörung von vier Bewerbern vor dem Aufsichtsrat der Gesellschaft. Wenn das mit Filz zu tun hat, dann soll man doch gleich sagen: Sozialdemokraten kommen für solche Stellen prinzipiell nicht in Frage.“ taz
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen