: Bremerhaven: Weniger Sozialhilfeempfänger
■ Entlastung durch weniger Arbeitslosigkeit
Die Zahl der Sozialhilfeempfänger in Bremerhaven ist im vergangenen Jahr von 6.746 auf 6.588 Menschen leicht zurückgegangen.
Wie Stadtrat Günter Lemke am Freitag bei der Vorlage des Sozialberichtes für das Jahr 1991 erklärte, entspricht die Zahl der Empfänger von laufender Hlfe zum Lebensunterhalt einem Prozentanteil von 9,2 an der Gesamtbevölkerung. Die Ursache für den Rückgang sieht Lemke in dem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote im Jahr 1991. 41,2 Prozent der Bezieher von „Sozi“ sind arbeitslos.
10.510 Bremerhavener bekamen im Jahr 1991 eine einmalige Beihilfe zum Lebensunterhalt. 60 Widersprüche wurden gegen die Bescheide der Sozialbehörde der Seestadt geltend gemacht, davon wurden 55 abgelehnt. In 16 Fällen riefen Antragsteller das Verwaltungsgericht um Hilfe an, 12 Klagen wurden abgewiesen.
Die Soialbehörden der Seestadt vermittelten insgesamt 755 Hilfe-Empfänger auf 210 Arbeitsplätze von gemeinnützigen Einrichtungen sowie 89 ABM- Stellen und 200 Zeitverträge bei Ämtern und Institutionen.
taz
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen