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Bremer Berufsbildung „bedenklich“

■ Gewerkschaftsbund kritisiert die Bildungspolitik der Ampel

Der DGB Bremen sorgt sich um die berufliche Bildung. In einer Stellungnahme kritisieren die GewerkschafterInnen die Sparpläne des Senats. Sie befürchten erhebliche Qualitätseinbußen für die Berufsbildung, sollten die geplanten Kürzungen umgesetzt werden. „Bremische Bildungspolitik darf nicht allein von solchen Bevölkerungsschichten beeinflußt werden, die sich besonders gut und lautstark zu artikulieren verstehen“, heißt es in der Erklärung.

Durch die Einführung neuer Gymnasien werde die Einbindung der beruflichen Bildung in die Sek II-Zentren gefährdet, kritisiert der DGB, und durch die geplanten Stellenkürzungen wachse kein qualifizierter Nachwuchs in den Kollegien nach. Damit sei der Ausbildungsstandard und die Chancengleichheit gefährdet, meinen die Gewerkschafter, und ein Standortfaktor für Bremen geschwächt. Höhere Klassenfrequenzen, eine schlechtere Ausstattung der Schulen und ausbleibende Baumaßnahmen gefährdeten den „hohen Bremer Standard“. Für die SchülerInnen- LehrerInnen-Relation sollten nicht andere Bundesländer, sondern vergleichbare Großstädte herangezogen werden, fordert der DGB.

taz

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