: Brazzaville-Gespräche unterbrochen
Brazzaville (afp) - Südafrikaner, Kubaner und Angolaner, die sich seit Donnerstag zu einer ursprünglich letzten Gesprächsrunde in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville zusammengefunden hatten, haben sich am Samstag abend getrennt, ohne Übereinstimmung in der strittigen Frage der Kontrolle des kubanischen Truppenabzuges aus Angola zu erzielen. Die südafrikanische Delegation unter Leitung von Außenminister Roelof „Pik“ Botha kehrte noch am Abend nach Hause zurück. US-Vermittler Chester Crocker sprach am Sonntag dennoch von wichtigen Fortschritten und erklärte, die Beteiligten blieben in Kontakt. Das Treffen in Brazzaville sollte ursprünglich gekrönt werden durch die Unterzeichnung des Protokolls über den 27monatigen Abzug der Kubaner sowie über die Unabhängigkeit von Namibia. Nicht geklärt werden konnte jedoch die Verifizierung des kubanischen Truppenrückzuges. Die erneute Verschiebung der Protokollunterzeichnung verzögert allerdings die für den 15.Januar geplante offizielle Verabschiedung der Genfer Vereinbarungen in New York.
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