■ Brandt: Streit beigelegt
Bonn (AFP) – Nach monatelangem Streit um den politischen Nachlaß des früheren SPD-Vorsitzenden Willy Brandt haben sich die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Witwe Brigitte Seebacher- Brandt geeinigt. Danach soll das Brandt-Archiv bei der Friedrich- Ebert-Stiftung bleiben. Seebacher- Brandt wird die Unterlagen, die sie noch besitzt, an das Archiv der SPD abgeben. Zugleich wird eine Bundesstiftung mit Sitz in Berlin als Brandt-Gedenkstätte gegründet. Brandts Witwe erhält in den Aufsichtsgremien der Stiftung und im Beirat des Brandt-Archivs der Ebert-Stiftung einen Sitz und mitbestimmenden Einfluß.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen