: Brandanschlag auf Heim
Unbekannte haben am frühen Freitagmorgen einen Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim in Brandenburg/Havel verübt. Ein Anwohner habe gegen 4.30 Uhr den Brand eines hölzernen Kellerfensters gemeldet, sagte der Sprecher der Polizeidirektion West, Heiko Schmidt. Die Feuerwehr habe die Flammen schnell löschen können. Größere Schäden seien nicht entstanden. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Unklar sei, ob das Fenster mit Brandbeschleuniger angesteckt wurde, sagte Schmidt.
Ein Streifenwagen habe das leer stehende Gebäude noch zwei Stunden vorher kontrolliert, berichtete die Polizei. Die Schutzmaßnahmen sollen nun weiter verstärkt werden. Das Gebäude ist von der Stadt als Notunterkunft für Flüchtlinge vorgesehen. Dort könnten vorübergehend bis zu 160 Menschen untergebracht werden, sagte Stadtsprecher Jan Penkawa. Dies hänge aber davon ab, wann der Stadt weitere Flüchtlinge zugewiesen würden. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen