: Bosnier schützen
■ Erklärung zum „Tag der Flüchtlinge“
Das Aufenthaltsrecht für bosnische Flüchtlinge muß nach Meinung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) besser geregelt werden. Die etwa 350.000 Menschen hätten in Deutschland bisher keinen geregelten Rechtsstatus. Sie seien nur geduldet und könnten das jeweilige Bundesland nicht ohne Erlaubnis verlassen, betonte der Vorsitzende der Gesellschaft, Tilman Zülch, gestern in Göttingen anläßlich des heutigen „Tages der Flüchtlinge“. Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten sei die Bundesrepublik bei der Aufnahme von Bosnien-Flüchtlingen zwar besonders großzügig vorgegangen, jetzt müsse aber die aus seiner Sicht unerträgliche Rechtssituation verbessert werden. dpa
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen