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Blut und Gassi

Thüringens Trottoir kommt nicht zur Ruhe

Nein, Hans-Jürgen Hubert Dohrenkamp, genannt Jürgen von der Lippe, war dies eine Mal nicht dabei! Und das Folgende hat sich auch nicht in der Lippischen NRW-Heimat von Hans-Jürgen Hubert zugetragen, sondern in Dunkeldeutschland am „Grünstädter Platz“ zu Hermsdorf im thüringischen Saale-Holzland-Kreis. „Blutige Lippe nach dem Gassi gehen“, tickerte uns wild wie Lumpi die „Landespolizeiinspektion Jena“ am Montag. Um in elegischem Blaulichtblues weiter zu vermelden: „Eine Begegnung eines Passanten und einer Frau mit ihrem kleinen Hund führte am Sonntagabend zu einer blutigen Lippe.“ Peng, sieht so die Hermsdorfer Frühjahrsbalz aus? Burning hardcore love in Thuringia? Aber nicht doch: „Die Frau lief am Grünstädter Platz, als ihr Vierbeiner auf den Passanten zu rannte und an dessen Hosenbein zerrte. Dem Mann war das 30 cm große Tier nicht geheuer, sodass er es von sich schüttelte. Von der Handlung erbost, nahm die Frau ihr Mobiltelefon und wollte den Mann aufnehmen. Dies führte zu einem Handgemenge, bei dem der Arm des Mannes die Lippe der Frau verletzte.“ Thüringerinnen und Thüringer! Verbeißt euch in eure Bratwürste! Verbeißt euch in Alt- und Neu-Nazis! Aber verbeißt euch nicht wegen eines Hündchens! Peace, Hermsdorf!

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