: Blöde Ausrede
Butler (AFP) – Vor einem US- Gericht hat ein Mann beteuert, er habe seine Frau im Schlaf erschossen und sei daher nicht schuldfähig. Gestützt auf medizinische Gutachten, erläuterte der Verteidiger des 37jährigen in Butler, sein Mandant leide unter einer Schlafkrankheit. Das Gehirn habe für kurze Zeit keinen Sauerstoff, und dann reagiere der Mensch unnormal. Dies sei zu vergleichen mit einem Schlafwandler oder jemandem, der im Schlaf spreche. Der Angeklagte gestand die Tat und sagte, er sei entsetzt gewesen, als sich der Schuß gelöst und seine Frau im Rücken getroffen habe. Der Staatsanwalt geht davon aus, daß er seine Frau vorsätzlich erschoß, da sie ihn verlassen wollte.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen