piwik no script img

Blockade beendet

Dünkirchen (dpa) — Die Umweltorganisation Greenpeace hat gestern morgen im Hafen von Dünkirchen die Blockade zweier Waggons mit Atommüll aus dem Kernkraftwerk Unterweser beendet. Der Atommüll soll zur Wiederaufarbeitung ins britische Sellafield geschickt werden. Etwa 20 Greenpeace-Mitglieder hatten sich 18 Stunden lang an die Waggons gekettet, um die Einschiffung der atomaren Fracht zu verhindern. Nach ihrer Ansicht ist der Seetransport auf der Zugfähre „Nord-Pas-de-Calais“ zu gefährlich. Die Betreiber geben an, die Behälter für den Atommüll würden jede Art von Unfall überstehen. Calais ist laut Greenpeace der einzige Hafen des europäischen Festlandes, der den Transport von Atommüll zuläßt.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen