: Blau wie Blaubeeren
Neue Serie: Geistreiches über Geistreiches
Und jetzt ein Beitrag aus unserer neuen Wahrheit-Serie „Die Nachrichtenticker sind sommerleer, die üblichen Mackermächtigen und ihr Getue langweilen nur noch, weshalb wir irgendeinen vagen Anlass an den Haaren herbeiziehen und uns etwas mehr oder weniger Geistreiches einfallen lassen“: Am Dienstag verkündete die Fruchternteagentur dpa den „Start der Heidelbeersaison 2026 in Brandenburg“. Zum Stichwort Heidelbeeren fiel uns sofort ein, dass die blauen Heidekrautgewächse seit der Antike ein Symbol für die Stärke des Geistes sind. Auch die unvermeidliche Hildegard von Bingen betonte bereits die Qualitäten der Beeren, die den Blutfluss im Gehirn anregen und sich positiv auf die Stimmung auswirken sollen. Mehr Geist geht ja schon fast nicht mehr, das heißt, mehr Geist geht immer. Erinnern wir uns doch mit einem Mal an das alte Rezept von Opa: Blaubeerlikör. Lecker, lecker. Und so einfach herzustellen. Es braucht nur drei Zutaten: Heidelbeeren, Kandiszucker und Wodka. Einfach ein paar Tage in der Sonne ziehen lassen. Ein echter Knaller. Da bekommt die Bedeutung „blau“ eine ganz neue Färbung. Oder frei nach Charles Dickens: „Es gibt nichts Besseres als einen Freund, es sei denn, ein Freund bringt eine Flasche Blaubeerlikör mit.“
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