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Blamiertes Brasilien

■ Copa America: Argentinien in Finalrunde, Brasilien muß nach der Niederlage gegen Kolumbien bibbern

Berlin (taz) — Äußerst sparsam war das Team Kolumbiens bislang bei der Südamerika-Meisterschaft in Chile mit seinen Torschüssen umgegangen. Einen einzigen Treffer hatten der blondgekräuselte Carlos Valderrama und seine Mannen gegen Bolivien und Ecuador erzielt, damit aber immerhin 3:1 Punkte erlangt. Den großen Coup landeten sie dann jedoch im Spitzenspiel der Gruppe B gegen Brasilien. Mit 2:0 wurde der Ex-Weltmeister, von Pfiffen und Pfuirufen der 25.000 Zuschauer begleitet, aus dem Stadion von Vina del Mar gejagt. In einer meist langweiligen Partie waren Avila (36.) und Iguarán (67.) die Torschützen.

Ecuador gewann gegen Bolivien mit 4:0 und liegt mit 3:3 Punkten und 5:2 Toren hinter Kolumbien (5:1/3:0). Es folgen Uruguay (3:3/3:3), Brasilien (3:3/3:4) und Bolivien (2:6/2:7). Heute nacht kommt es zu den Begegnungen Kolumbien — Uruguay und Ecuador — Brasilien. Die beiden Erstplazierten erreichen die Finalrunde.

Geschafft hat dies in der Gruppe A Argentinien. Beim souveränen 4:1 gegen Paraguay zeigte das junge Team teilweise berauschende Spielzüge, die meist über Rodriguez, Batistuta und den alles überragenden Caniggia liefen, der drei Tore vorbereitete und das vierte selbst schoß. Die anderen Treffer erzielten Batistuta, Simeone und Astrada bei einem Gegentreffer von Cardozo. Im Spiel Chile gegen Paraguay ging es letzte Nacht um den zweiten Platz. Matti