taz🐾sachen: Bitte vermehren Sie sich!
Tumbleweed, das sind diese runden Gestrüppballen, die in Hollywood-Filmen dann zum Einsatz kommen, wenn mal so wirklich gar nichts los ist. Cowboy, Durst, ein halb verhungertes Pferd, die Sonne brennt.
In der taz-Redaktion ist 9 Uhr morgens Tumbleweed-Zeit. Nicht, dass da niemand im Haus wäre, aber die große Konferenz ist halt auch erst in einer Dreiviertelstunde. Jede und jeder hat davor genug in den Ressorts zu tun. Der Konferenzraum liegt dann verlassen da wie der Mittlere Westen der USA.
Eine tödliche Zeit für Versammlungen. Am Mittwoch war der Raum um 9 Uhr trotzdem voll. (Starker Übergang) Seit März treiben fünf Mitarbeiter*innen die Entwicklung der Produkte voran, in denen die taz ihre Zukunft sieht. Nun stellten sie ihre Zwischenstände vor. Jörg Kohn, der sich der taz am Wochenende widmet, Lena Kaiser und Jan Kahlcke, die sich um die neue App kümmern (die die ePaper-App ablösen soll), Luise Strothmann und ihr Produkt, die taz im Netz, und Jürn Kruse, der sich der großen taz-Community annimmt.
Ein paar Schlagworte: publizistische Strategie, Druckstandort, Buchfolge, Szenario 2022, Transformation, taz-Moment, erweiterte Steuerungsgruppe, Belegungseinheiten, Datenbanken, Login, Customer Relationship, Transparenz, digitales Zuhause (Wohlfühlen, Streiten, Feiern), Auffindbarkeit.
Fazit: Wir brauchen Sie, liebe Leserinnen und Leser. Ohne Sie wären all die Schlagworte da oben genauso hohl, wie sie beim ersten Lesen vermutlich klingen.
Bleiben Sie uns gewogen.
(taz)
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen