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Bio-Jumpers — Gen-Gemüse: Remis

Die „Bio-Jumpers“ traten an gegen das „Gen-Gemüse“. Verkleidet als Kartoffeln, Tomaten und Kohlköpfe zogen Mitglieder des BUND- Jugendverbandes am Samstag in Kiel zum Ende ihrer Anti-Gentechnik- Aktionswoche am Tau: Auf der einen Seite die schönen, glänzenden genmanipulierten Feldfrüchte, auf der anderen Seite das Gemüse aus ökologischem Landbau, etwas schrumpelig aber schmackhaft. Der Wettkampf konnte — wie im richtigen Leben — noch nicht entschieden werden.

Vor dem Abschlußwettkampf hatte die Nachwuchsorganisation des Bundes für Umwelt und Naturschutz eine Woche lang in verschiedenen Städten Schleswig-Holsteins auf die Gefahren der Gentechnologie bei der Nahrungsmittelproduktion aufmerksam gemacht. Sie forderte dabei die Bundesregierung auf, gentechnische Manipulationen bei landwirtschaftlich genutzten Tieren und Pflanzen zu untersagen. Könnten Verbote nicht durchgesetzt werden, müsse eine Kennzeichnungspflicht für die betreffenden Nahrungsmittel eingeführt werden.

Die Umweltorganisation verlangte darüberhinaus von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, gentechnische Forschungsvorhaben transparent zu machen, ihre Finanzierung und ihre Risiken offen darzulegen. mac

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