piwik no script img

Bewährungsstrafe für Skinhead

Ein ehemaliger Skinhead ist gestern vor dem Landgericht wegen des Besitzes von Nazi-Propagandamaterial zum Zweck der Verbreitung zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Bei einer Durchsuchung seiner Lichtenberger Wohnung hatte die Polizei Handzettel mit Hakenkreuzen gefunden. Darauf standen Prolen wie „Ausländer raus“, „Rot Front verrecke“ und „NS-Verbot aufheben“. Dem 23jährigen geständigen Angeklagten wurde zugute gehalten, daß er sich inzwischen vom rechten Gedankengut gelöst habe.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen