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Betr.: Steffi Graf

Nicht die beste Laune hatte Steffi Graf in San Diego während ihres Zweitrundenmatches gegen die Japanerin Ai Sugiyama. Erst war sie mit einigen Linienrichterentscheidungen nicht einverstanden, und dann entglitt ihr auch noch das fast schon gewonnene Match. Nach einem 4:6 im ersten Satz, hatte sie beim 6:1 im zweiten Durchgang klar dominiert und dann mit 5:4 bei eigenem Aufschlag geführt. Zwei Punkte trennten sie vom Sieg, da begann Sugiyama plötzlich „das beste Tennis meiner Karriere“, so die Japanerin, zu spielen und gewann den Satz mit 7:5. „Am Ende machte sie keine Fehler mehr“, staunte Graf über eine Gegnerin, die vor dem Matchball wegen eines Krampfes behandelt wurde. Einen diesbezüglichen bertimäßigen Seitenhieb konnte sich die 29jährige Deutsche nicht verkneifen („Ich wußte gar nicht, daß man wegen Krämpfen eine Behandlungspause machen kann“), und sie vergaß auch nicht zu erwähnen, daß sie sich ihren Ellenbogen gestoßen habe. Aber, so Graf, „das war nicht der Grund“. Ai Sugiyama war das alles ohehnin egal. „Ich werde jetzt thailändisch essen gehen und mit ein paar Bier diesen Sieg feiern“, erklärte die Weltranglisten-17. Foto: AP

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