: Betr.: Solar-Autos
Manche müssen noch an die (Atom-)Steckdose, andere kommen schon ganz und gar mit der Sonnenenergie aus. Die Konstrukteure von Solar-Autos jedenfalls wollen das Bastler- Image loswerden, das ihnen bisher anhaftet, sagte gestern ein Sprecher der Stiftung Warentest, die in diesem Jahr als Hauptsponsor der deutschen Solarrallye zeichnet. Etwa 50 Modelle aller fünf Wettbewerbsklassen machen sich auf den Weg, die schnellsten bringen es schon auf 120 Stundenkilometer. Am 19. August werden sie alle in Berlin erwartet, der Stadt, „die besonders viele Verkehrsprobleme hat“, sagt der dort residierende „Verein zur Förderung der Solarenergie in Verkehr und Sport“. Vor allem die „Alltagstauglichkeit“ der Solarmobile solle diesmal getestet werden, heißt es. Einsitzer sind schon für 12.500 Mark zu haben, auch ein Trabi wurde mit Solarzellen aufgerüstet. Von den großen Autofirmen hat erstmals Peugeot mit einem Prototyp zum Wettbewerb gemeldet. nh Foto: Martin Storz/Graffiti
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen