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Betr.: Pardubitzer Steeplechase

1.000 Tierschützer aus Tschechien, Slowakien und österreich protestierten. Dennoch wurde das Pardubitzer Steeplechase, das als eines der schwersten klassischen Hindernisrennen in Europa gilt, ausgetragen. Zum erstenmal checkten Tierärzte die Pferde vor dem Start. Von den 17 gemeldeten wurden daraufhin nur neun auf die Strecke geschickt, nur eines kam auch ins Ziel. Der erfolgreiche Reiter kassierte für das darwinistische Prinzip der selektiven Auslese ganze 60.000 Dollar. Wieder stürzten vier Pferde am Taxis-Graben, obwohl diese gefährliche Stolperfalle durch Erdaufschüttung entschärft worden war. Im letzten Jahr wurden bei diesem Rennen fünf Pferde zu Tode geritten. „Animal SOS“ hatte diesmal zu Aktionen aufgerufen und selbst in einem Schreiben an den Agrarminister Josef Lux ein Verbot des „unmoralischen Mißbrauches von Pferden gefordert.

Foto: Langrock/Zenit

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