: Betr.: Jüdische Frauen werden in die Gaskammer V getrieben
Jüdische Frauen werden in die Gaskammer V getrieben, nachdem sie sich ausgezogen haben (es kam vor, daß Häftlinge gezwungen wurden, sich außerhalb der Gaskammer-Gebäude auszuziehen, etwa wenn ein sehr großer Transport eingetroffen war). Das Foto gehört in eine Reihe von drei Fotografien, die im September 1944 heimlich von Häftlingen in Birkenau aufgenommen wurden. Für solche Fotos mußte das Filmmaterial ins Lager und dann wieder aus dem Lager heraus geschmuggelt werden. Sie kamen durch eine Zusammenarbeit zwischen polnischen politischen Häftlingen und Juden des „Sonderkommandos“ zustande, die die Leichen vergaster Häftlinge verbrennen mußten.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen