: Betr.: Flüchtlinge in Rangsdorf
Nur wenige Stunden nachdem Unterstützer von SOS Rassismus mit den Flüchtlingen ihr Heim in Rangsdorf südlich von Berlin besetzt hatten, wurden die verbliebenen zwölf von ursprünglich 85 Flüchtlingen gestern vormittag in andere Heime umgesiedelt. Das im Wald gelegene Heim, das von SOS-Mitgliedern als „einzig menschenwürdiges“ in Brandenburg bezeichnet wurde, steht seitdem leer. In der Nacht zum Montag hatten etwa 50 Leute das Gelände besetzt, um so eine Aufrechterhaltung des Betriebs durchzusetzen. Der Heimleiter nahm die Besetzung zur Kenntnis, ohne die Polizei zu rufen. Nachdem die Flüchtlinge das Heimgelände verlassen hatten, zogen auch die Unterstützer von SOS Rassismus ab. jgo/Foto: Th. Heimann
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