piwik no script img

Besuch für die Hamadi-Brüder

Saarbrücken (AP) — Sechs Wochen nach der Freilassung der Deutschen Strübig und Kemptner aus der Geiselhaft haben sechs Mitglieder des libanesischen Hamadi-Clans einen Besuch bei den in Saarbrücken inhaftierten Hamadi-Brüdern angekündigt. Wie eine Sprecherin des Saarbrücker Justizministeriums mitteilte, handelt es sich um die Eltern der Häftlinge, die Ehefrau Mohammed Hamadis, einen Bruder und zwei Kinder. Sie sollen heute nachmittag auf dem Frankfurter Flughafen ankommen.

Besuche bei den Hamadi-Brüdern und telefonische Gespräche ohne akustische Kontrolle sind Teil der Hafterleichterungen, die das Justizministerium für die Freilassung Strübigs und Kemptners in Aussicht gestellt hatte. Am 13. Juli war der wegen Mordes und Flugzeugentführung zu lebenslanger Haft verurteilte Mohammed Hamadi aus dem Gefängnis im hessischen Schwalmstadt in die Saarbrücker Haftanstalt verlegt worden. Dort verbüßt sein älterer Bruder Abbas eine 13jährige Freiheitsstrafe wegen Entführung.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen