■ Besetzung: Kurde festgenommen
Karlsruhe (AFP) – In Zusammenhang mit der Geiselnahme im türkischen Generalkonsulat in München am 24. Juni ist ein weiterer Haftbefehl gegen einen Kurden ergangen. Dem 21jährigen Beschuldigten wird unter anderem gemeinschaftliche Geiselnahme in mindestens 20 Fällen sowie versuchte Nötigung von Verfassungsorganen zur Last gelegt. Damit befinden sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft insgesamt 13 Kurden wegen des Überfalls auf das Konsulat in Untersuchungshaft. Der 21jährige war laut Bundesanwaltschaft von seinen Komplizen als vermeintliche Geisel genommen und später „freigelassen“ worden, um Hintermännern außerhalb des Konsulates den Verlauf der Stürmung zu melden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen